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Integration: Gespräche und leckeres Essen beim ersten Nachbarschaftsfest

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Wie gelungene Integration aussehen kann, konnten die mehr als 80 Besucherinnen und Besucher des ersten Nachbarschaftsfests jetzt in Ende erleben. Die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft hatten mit Unterstützung der Stadt Herdecke und der ehrenamtlichen Helfer hierzu eingeladen. Schnell waren die aufgebauten Bierzeltgarnituren auf dem ehemaligen Schulhof besetzt. Auch Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster war dabei. Die Pfadfinder vom DPSG-Stamm St. Urban Ende-Syburg packten tatkräftig mit an.

Jede Menge leckeres Essen wurde serviert, das in Teilen auch von den nach Deutschland geflohenen Frauen und Männern selbst zubereitet und mitgebracht wurde. So gab es viele verschiedene Gemüsesorten und Halal-Würtschen vom Grill. Die Dortmunder Energie und Wasserversorgung (DEW) sorgte für Getränke und bot den Kindern die Möglichkeit, sich schminken zu lassen. Das Jugendamt kam mit einem großen Anhänger voll Spielsachen vorbei. Auf dem ehemaligen Pausenhof war genug Platz zum Seilspringen, Federballspielen oder Stelzenlaufen.

Die Erwachsenen machten es sich derweil an den Tischen bequem und kamen schnell ins Gespräch; auf Deutsch, Englisch oder auch mit Händen und Füßen. „Ich finde das hier sehr gut, besonders neue Leute kennen zu lernen“, sagt der 36-jährige Bassem, der aus Syrien geflohen ist und seit 10 Monaten in Herdecke lebt. Dieter Joachimi, Beigeordneter der Stadt Herdecke, ist mit dem Verlauf des Nachbarschaftsfests sehr zufrieden: „Es ist toll zu sehen, wie schnell die Nachbarn mit den neuen Mitbürgern ins Gespräch kamen“. Von Berührungsängsten war nichts zu spüren. „Unser Dank gilt ganz besonders allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die zu dem gelungenen Nachmittag beigetragen haben“, so Dieter Joachimi.

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