Alteingesessene und junge Handwerker würden zur Zeit in Herdecke keine Grundstücke für Betriebsgründungen oder -erweiterungenfinden, sagt die CDU. Gut laufende Firmen würden an ihren Standorten „aus allen Nähten platzen“, berichtet die Partei in einer Presseinfo. Die CDU sorge sich, dass die Betriebe in die Nachbarstädte abwandern und die Stadt damit Arbeitsplätze vor Ort und auch Gewerbesteuereinnahmen verliere.

Vor diesem Hintergrund möchte die CDU, dass die landwirtschaftliche Fläche an der Wittbräucker Straße, zwischen dem Gasthof Bonsmanns Hof und der Einmündung Im Kleff zu einem Gewerbegebiet entwickelt wird. Dieser Vorschlag wurde bereits 2019 von der CDU im Zusammenhang mit der Erarbeitung des neuen Regionalplans eingebracht.

Hierzu haben sich VertreterInnen der CDU mit dem Eigentümer der Fläche, Herrn Bonsmann vor Ort getroffen. In dem Gespräch habe man ausgelotet, ob der Eigentümer sich  eine solche Entwicklung für seine Fläche vorstellen kann. Die Gesprächspartner kamen hier schnell auf einen gemeinsamen Nenner, so dass der Vorschlag weiter verfolgt werden soll.

Für die Fläche spreche nach Ansicht der CDU die gute Anbindung an die Autobahn. Neben der Fläche hat sich bereits ein IT Unternehmen angesiedelt. Trotz des leichten Gefälles der Fläche sei die Erschließung kein grundsätzliches Problem, hieß es weiter. Eine Bebauung müsste sich in ihrer Struktur und Höhenentwicklung an das Gelände anpassen. Dass sich Gewerbegebäude und gute Architektur nicht ausschließen, sei in Herdecke mit dem letzten Abschnitt des Gewerbegebietes Gahlenfeld bereits bewiesen worden. Dies sei für die CDU von großer Bedeutung, da die obere Wittbräucker Straße als nordöstlicher Stadteingang zu unserer „Visitenkarte“ gehöre.

„Wir haben ein sehr gutes Gespräch mit Herrn Bonsmann geführt,“ sagt Doris Voeste von der CDU.

 

Bild (vlnr): Julia Brunow, Doris Voeste, Heinz Rohleder, Wilhelm Bonsmann und Georg Torwesten

 

 

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here