Die Feuerwehr Herdecke musste gegen 11:29 in der Straße „Auf der Helle“ einen Hundewelpen aus einer Zwangslage befreien. Das junge Tier hatte sich selbst in einem Torelement eingeklemmt und steckte fest. Die Eigentümerin rief richtigerweise die Feuerwehr über Notruf.

Bei Eintreffen war das Tier sehr verängstigt. Mit einem hydraulischen Spreizer wurde der 15 Wochen alte Hund kurzerhand befreit. Er wurde kurz untersucht und war unverletzt. Selbst am Metalltor entstand kein Schaden.

Nach der Rettung war der Hund sehr glücklich und spielte sehr lebhaft mit seinen Rettern. Danach rückte die Feuerwehr wieder ein. Die Feuerwehr war 30 Minuten mit neun Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen im Einsatz.

 

Ein First Responder Einsatz wurde um 8:48 Uhr aus dem Ortsteil Ahlenberg gemeldet. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr versorgten einen Patienten mit einem internistischen Notfall. Danach wurde der Mann mit überörtlichen Rettungsmitteln in ein Krankenhaus transportiert.

Ein LKW-Gespann hatte sich um 10:06 Uhr in der Straße Weg zur Schanze den Tank aufgerissen. Aus den beiden, defekten Tanks trat massiv Diesel Kraftstoff aus und lief auf die Straße. Der Fahrer hatte zuvor aus unbekannten Gründen das Geländer der Eisenbahnbrücke gestreift und den Tank beschädigt. Dies bemerkte er auch. Damit der Kraftstoff nicht unkontrolliert auf die Bahngleise und den Steilhang lief, fuhr er kurzerhand einige Meter weiter in das Wohngebiet. Die eintreffende Feuerwehr sicherte zunächst die Einsatzstelle und verhinderte die Ausbreitung auf die Umwelt. Der Diesel lief in Richtung mehrerer Abwasserkanäle. Die beiden Tanks waren so massiv beschädigt, dass weiterer Kraftstoff auf die Straße lief. Hier wurden durch die Feuerwehr Eimer und eine Aufwangwanne positioniert, so dass der Kraftstoff dort hineinlaufen konnte. Der Tank wurde durch die Feuerwehr so bearbeitet, dass kein weiterer Diesel mehr austreten konnte. Eine Kraftstoffleitung wurde abgeschiebert. Weiterhin wurde der Brandschutz mit drei unabhängigen Löschmitteln sichergestellt. Die Polizei erschien zur Unfallaufnahme an der Einsatzstelle. Eine Kehrmaschine nahm das Bindemittel wieder auf. Nach 90 Minuten war der Einsatz für den Umweltschutzzug beendet.

Weiter ging es um 11:24 Uhr mit einer Tierrettung (siehe separate Meldung) bevor um 12:17 Uhr eine Brandnachschau in einer Wohnung des Oberen Nackenweges durchgeführt wurde. Hier hatte es in der Elektroverteilung gebrannt. Die Feuerwehr kontrollierte hier mit einer Wärmebildkamera nach. Hier war ein Tanklöschfahrzeug 30 Minuten im Einsatz.

 

Foto: Feuerwehr

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