Die Freiw. Feuerwehr Herdecke wurde am Dienstag gegen 9 Uhr in die Straße „Im Schiffwinkel“ gerufen. Mitarbeiter des Ruhrverbandes hatten dort eine Gewässerverunreinigung auf dem Hengsteysee festgestellt. Die Einsatzleitung erkundete eine leichte Gewässerverunreinigung vor dem dortigen Wehr mit vermutlich einem Schmierstoff. Das dortige Wehr hielt die Verunreinigung weitgehend zurück.

Da für den Hengsteysee auch die Feuerwehr Hagen örtlich zuständig ist, forderte der Herdecker Einsatzführungsdienst den Hagener Einsatzführungsdienst sowie die Fachbehörden (Untere Wasserbehörde) beider Städte zur weiteren Abstimmung nach.

In der Zwischenzeit wurde eingehend erkundet. Der Ruhrverband erkundete den See zudem mit einem Boot. Offenbar kam die Verunreinigung aus der Lenne. Auch am Wehr Stiftsmühle konnte auf Herdecker Stadtgebiet eine leichte Verunreinigung festgestellt werden. Der Bereich zwischen dem Wehr Stiftsmühle und dem Viadukt wurde ebenfalls kontrolliert. Dort konnte nichts festgestellt werden.

In der Lagebesprechung wurde festgelegt, dass der Ruhrverband und die Fachbehörden sich um die Beseitigung des Stoffes mit einem Fremdunternehmen kümmern. Eine große Ölsperre (gemäß Ruhralarmplan) mit personeller und technischer Beteiligung beider Feuerwehren war nach Einschätzung der Behörden zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung nicht erforderlich. Dieses Verfahren wird mit beiden Feuerwehren regelmäßig geübt. Die Einsatzstelle wurde übergeben und beide Feuerwehr rückten daraufhin ein.

Die Feuerwehr kann zur Ursache keine Aussagen treffen. Die Feuerwehren Hagen und Herdecke waren mit drei Fahrzeugen 2,5 Stunden im Einsatz.

 

Foto: Feuerwehr

 

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