Zu einem Waserrettungseinsatz wurde die Freiw. Feuerwehr Herdecke am Sonntag um 16:25 Uhr zum Hengsteyesee alarmiert. Vor Ort sollte ein Segelboot gekentert sein und es sollten sich mehrere Personen im Wasser befinden.

Nach kurzer Zeit wurde das Rettungboot „Albert Jungheim“ zu Wasser gelassen und der Hengsteysee erkundet. Auf dem Boot war auch ein Strömungsretter im Einsatz. Gleichzeitig war die Feuerwehr Hagen ebenfalls vor Ort. Im weiteren Verlauf wurde durch die Bootsbesatzung vor Ort festgestellt, dass das Segelboot auf Höhe der Brücke Dortmunder Straße gekentert war. Die dort zuständige Feuerwehr Hagen berichtete, dass alle Personen in Sicherheit waren. Daraufhin wurde der Rettungseinsatz abgebrochen.

Das Motorboot der Feuerwehr wurde mit einem Kran zu Wasser gelassen. Leider behinderte hier ein falsch parkendes Auto die Maßnahmen. Das Ordnungsamt war zufällig vor Ort und nahm direkt das Fahrzeug auf. „Das Zuwasserlassen des Bootes mit dem Kran erfordert u.a. viel Platz für die Abstützung des Fahrzeuges. Daher wurden durch die Stadt Herdecke hier für die möglichen Rettungseinsätze absolute Halteverbote ausgesprochen. Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger dieses zwingend einzuhalten“, so ein Pressesprecher der Feuerwehr.

Ein Wasserrettungszug war 60 Minuten im Einsatz.

Ein Fahrzeug der Feuerwehr fuhr direkt von der Einsatzstelle zu einer medizinischen Erstversorgung in den Ortsteil Nacken.

 

Am Abend (Sonntag, Anm. d. Red.) wurde der Feuerwehr um 21:09 Uhr ein Wohnungsbrand in der Zeppelinstraße gemeldet Mehrere Anrufer hatten einen Vollbrand auf einem Balkon im obersten Geschoss eines Mehrfamilienhauses gemeldet.

Die Feuerwehr war mit zwei Löschzügen vor Ort. Es wurde festgestellt, dass auf dem Balkon lediglich gegrillt wurde. Eine Gefahr ging von dem Feuer nicht aus. Die Anwohner löschten das Feuer aber ab.

Offenbar kam es beim Anzünden zu einer größeren Flammenentwicklung. Vom weiten sah dies wie ein Wohnungsbrand aus. Die Anrufer konnten den „Feuerschein“ mit einem Video belegen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr bestätigten den Anrufern richtig gehandelt zu haben. Im Zweifel für die Sicherheit.

Auch hier behinderte ein Fahrzeug die Einfahrt der Drehleiter in die Feuerwehrzufahrt. Das Fahrzeug wurde direkt von der Polizei aufgenommen. Einsatzdauer: 30 Minuten.

 

Foto: Feuerwehr

 

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here