Die Stadträte in Herdecke und Hagen haben erwartungsgemäß für die Fusion ihrer beiden Sparkassen gestimmt. So entsteht bereits zum 31. August die Sparkasse Hagen-Herdecke mit Sitz in Hagen.

Für Mitarbeiter und Kunden soll zunächst alles beim Alten bleiben. Filialschließungen und Kündigungen seien derzeit nicht geplant, hieß es. Da die Fusion der beiden städtischen Finanzinstitute aus rein wirtschaftlichen Gründen erfolgte, ist jedoch davon auszugehen, dass die Bankchefs ein großes Interesse daran haben werden, die viel gelobten Synergieeffekte der Fusion zu nutzen. Das wird nach Einschätzung von Fachleuten vor allem die Verwaltung treffen. Die braucht das neue Unternehmen jetzt nur noch einmal.

Die Herdecker Sparkasse wollte uns zu ihren Zukunftsplänen auf Anfrage keine Antwort geben. Die Stadtverwaltung erklärte auf Anfrage, dass man in der Fusion nur Vorteile sehe. Das Leistungsangebot der Filialen werde sich „noch weiter verbessern“ und es entstehe ein „größerer Arbeitgeber, der Arbeitsplätze sichere und Entwicklungsperspektiven sichere“.

 

Symbolfoto / Archiv

 

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