Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute der Herdecker Wehr können auf ein ruhiges Pfingstwochenende zurückblicken. Lediglich zwei Einsätze mussten abgearbeitet werden.

Am Samstag um 18:08 Uhr erreichte die Feuerwehr die Meldung, dass am Weg zur Schanze eine Hecke brenne und das Feuer auf abgestellte PKWs und eine Garage übergreifen könnte. Als der Einsatzführungsdienst eintraf, war der Busch jedoch bereits von Anwohnern gelöscht worden. Die Besatzung des ersten Löschfahrzeuges musste nur noch Nachlöscharbeiten durchführen, sodass der Einsatz nach einer halben Stunde abgeschlossen war. Ursache des Brandes war die Unkrautentfernung mittels eines Gasbrenners. Die Feuerwehr warnt vor dieser Methode. Immer wieder kommt es dadurch auch in den Ruhrstädten zu Schadenfeuern, teils mit größeren Sachschäden.

Am Sonntag wurde dann gegen 16:32 Uhr aus Versehen ein fünf Jahre altes Kind in einem Fahrzeug eingeschlossen. Der Fahrzeugschlüssel war von innen und außen unerreichbar in der Kofferraumklappe eingeklemmt. Auch alle Versuche des Kindes, das Fahrzeug von innen zu entriegeln, scheiterten. Die Feuerwehr musste schließlich eine Seitenscheibe zerstören, um das Kind zu befreien. Nach einer kurzen Kontrolle durch den Rettungsdienst konnte es in die Arme des Vaters übergeben werden. Nachdem die Feuerwehrleute von innen das Schloss der Kofferraumklappe öffnen und den Schlüssel an den Fahrer übergeben konnten, rückten sie nach einer halben Stunde wieder ein.

 

Symbolfoto / Archiv

 

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