Als KiJuPa-Geschäftsführerin Alina Boldt im KiJuPa-Grundschularbeitskreis die Aktion „Herdecke räumt auf“ präsentierte, waren die Kinder so begeistert, dass sie sich gerne intensiver mit dem Thema „Müll und Müllvermeidung“ auseinandersetzen wollten. Die Lokale Agendabeauftragte, Sonja Fielenbach, erklärte den Kindern daraufhin die Aktion „Herdecke räumt auf“ und auch theoretische Dinge zum Thema „Müllvermeidung“. In einem „Müllquiz“ konnten die Kinder dann ihr Wissen testen. Es zeigte sich, dass sie sich schon gut mit Müll und Müllvermeidung auskennen und einschätzen können, wie viel Zeit achtlos weggeworfene Gegenstände beispielsweise zum Zersetzen brauchen.

Um noch besser auf die Problematik aufmerksam zu machen, entstand die Idee, Plakate zu gestalten und sie an den Schulen, in den Sporthallen und im Rathaus aufzuhängen. Drei farbenfrohe, selbstgemalte Plakate haben Mia Rathmann, Philip Weiss, Zoe Arnold, Linda Kamp und Tilda Gebehenne-Werth jetzt voller Stolz im Herdecker Rathaus aufgehängt. Abgebildet sind drei Alltagssituationen, bei denen die Kinder der Meinung sind, dass sie umweltfreundlicher gestaltet werden könnten: So geht es um die Mitnahme des Pausenbrots für die Schule, darum dass jeder Mensch für seinen Müll selbst verantwortlich ist und man beim Einkaufen darauf achten sollte, einen geeigneten Korb oder eine umweltfreundliche Tasche für Obst und Gemüse mitzunehmen, um keine Plastiktüte kaufen zu müssen. Die fleißigen Künstlerinnen und Künstler hoffen, dass durch ihre Plakate bei den Betrachtern ein stärkeres Bewusstsein für die Umwelt hervorgerufen wird.

 

Bild (v.l.): Mia Rathmann, Philip Weiss, Alina Boldt, Zoe Arnold, Linda Kamp und Tilda Gebehenne-Werth. Nicht mit auf dem Bild aber auch sehr engagiert bei der Plakataktion: Ben Schürholz.

 

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