Jedes Jahr im Frühjahr nehmen Kröten und Co. die oft gefährliche Wanderung zu ihren Laichgewässern auf sich. Dabei sind die Tiere in heutiger Zeit auf menschliche Hilfe angewiesen. Auf ihrem Weg aus den Winterquartieren zu den Gewässern müssen sie gefährliche Straßen überqueren. Um die Reise möglichst sicher antreten zu können, werden wieder einige Schutzmaßnahmen im Herdecker Stadtgebiet getroffen. Warnhinweisschilder und ein Amphibienschutzzaun als Teil der Schutzeinrichtungen wurden bereits montiert, um die von Tieren frequentierten Wege zu schützen. Voraussichtlich in der kommenden Woche werden auch die weiteren bekannten Regelungen getroffen und die Sperrungen der Straßen eingerichtet. Die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer werden um Verständnis und entsprechende Rücksichtnahme gebeten.

Folgende Maßnahmen werden in den nächsten Tagen getroffen:

Ein nächtliches Durchfahrverbot gilt für Nicht-Anlieger zwischen 18.00 und 6.00 Uhr für die Straßen „Am Ossenbrink“ und „Viermärker Weg“.

Die Straßen „Im Kleff“, „In den Eichen“ und der „Wittbräucker Waldweg“ werden wie jedes Jahr gesperrt.

RWE und Amprion erhalten aufgrund von Umbaumaßnahmen Sondergenehmigungen für Transporte über 40 Tonnen. Für diese Einzelfälle muss die Sperre an dem „Wittbräucker Waldweg“ kurzzeitig geöffnet und wieder geschlossen werden. Die Durchfahrt der Schwertransporte wird ökologisch begleitet, indem vorab alle Amphibien in dem betroffenen Abschnitt eingesammelt und an die Seite getragen werden. Mit dieser Auflage wird auch während der Durchfahrt der Schutz der Tiere gewährleistet.

 

Folgende Maßnahmen wurden Ende Februar bereits getroffen:

An der Ender Talstraße wurde ein Schutzzaun errichtet. Dieser wird auch in diesem Jahr ehrenamtlich betreut und täglich morgens sowie abends kontrolliert. Dort werden Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten, um auch die Helferinnen und Helfer, die in den Abend- und Morgenstunden die Eimer am Schutzzaun kontrollieren und die Amphibien zum Laichgewässer bringen, nicht zu gefährden.

 

Symbolfoto / Archiv

 

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