Sich einmal wie die Großen fühlen und bauen dürfen, was das Herz begehrt: der Abenteuerspielplatz (ASP) findet dieses Jahr vom 29. Juni bis 17. Juli 2020 auf dem Kalkheck in Herdecke in eingeschränkter Form statt. „Mir und dem gesamten Team aus dem Jugendbereich ist es unheimlich wichtig, trotz der Corona-Pandemie den Herdecker Kindern das beliebte und wichtige Ferienangebot zu ermöglichen“, so Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster.

Täglich von 9.00 bis 16.00 Uhr darf in den ersten drei Ferienwochen gebaut und gewerkelt werden, was das Zeug hält. Auf Grund der Corona-Pandemie gilt es jedoch Einschränkungen zu beachten: Pro Woche können dieses Jahr nur maximal 50 Herdecker Kinder an dem vom Team der Offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Herdecke organisierten Ferienprogramm teilnehmen. „Jedes Kind darf daher nur eine Woche lang den Abenteuerspielplatz besuchen“, erläutert Holger Steiner vom Jugendamt.

Zahlreiche Maßnahmen zum Schutz der Kinder sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden von der Stadt Herdecke getroffen. So muss nicht nur die Teilnehmerzahl reduziert werden, es finden auch Zugangskontrollen statt. Eltern haben keinen Zutritt zum ASP-Gelände. Die Spielmaterialien und Werkzeuge werden nach Gebrauch desinfiziert. Die Kinder bauen in festen Kleingruppen und mit festem Betreuer „ihre“ Hütte. Auch eine Verpflegung wird es dieses Jahr leider nicht geben können. Die Kinder müssen sich selbst versorgen. „Wir bitten die Eltern daher, ihren Kindern ausreichend Essen und Getränke für den Tag mitzugeben“, so Holger Steiner.

Anders als sonst ist auch das Anmeldeverfahren. Eltern können ihre Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren ab dem heutigen Freitag, den 29. Mai 2020 bis Sonntag, den 14. Juni 2020 ausschließlich online unter www.herdecke.de/asp anmelden. Bis zu zwei Kinder können gleichzeitig angemeldet werden. Sollte die Zahl der Anmeldungen die zulässige Teilnehmerzahl von 50 pro Woche übersteigen, so entscheidet das Los. Eltern werden nach Ablauf der Anmeldefrist informiert, ob ihre Anmeldung berücksichtigt werden konnte.

Wie in den Vorjahren gilt: bei Unwetter oder Gewitter müssen die Kinder umgehend abgeholt werden. Die Betreuungspersonen der Kinder sollen telefonisch jederzeit erreichbar sein. Die Kinder dürfen sich eigenständig abmelden und den Platz verlassen. Festes Schuhwerk und Sonnenschutz sollte zur Ausrüstung der kleinen Häuslebauer gehören. Holger Steiner: „Wir möchten den Kindern auch in dieser besonderen Situation eine kreative Ferienwoche mit viel Spaß und Bewegung bescheren. Langeweile kommt bei unserem Bau-Spektakel garantiert nicht auf.“

 

Bild: So sah der Abenteuerspielplatz 2019 noch aus

 

 

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