Am Sonntag waren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Herdecke im Dauereinsatz.

Nach einem kurzen heftigen Unwetter wurde um 13:52 Uhr aus der Wetterstraße gemeldet, dass in einem Keller das Wasser einen halben Meter hochstehe. Nur eine Minute später wurde auch eine unter Wasser stehende Souterrainwohnung in der Wetterstraße gemeldet, sodass gleich zwei Löschfahrzeuge und der Einsatzleiter vom Dienst ausrückten. Vor Ort stand das Wasser jeweils nur einige Zentimeter hoch, sodass mit den Einsatzmitteln der Feuerwehr keine Hilfeleistung möglich war.

Die freiwilligen Feuerwehrleute hatten die Wache teilweise noch nicht wieder verlassen, als aus der Gartenstraße ein ausgelöster Rauchmelder gemeldet wurde. Als nach kurzer Zeit der Löschzug mit fünf Fahrzeugen eintraf, stellten die Einsatzkräfte schnell angebranntes Essen als Ursache fest. Ein Einsatz war nicht erforderlich.

Um 15:25 Uhr sollte dann im Waldweg ein Elektro-Schaltkasten schmoren, da durch das Unwetter Wasser in diesen gelaufen war. Bei Eintreffen des Löschzuges mit drei Fahrzeugen nach sechs Minuten hatten die Bewohner bereits alle Sicherungen ausgeschaltet. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Verteilung begutachtet, Schmorstellen waren nicht mehr zu finden. Nach dem Abschalten des Hausanschlusses durch einen Elektriker aus den Reihen der Feuerwehrleute war der Einsatz mit Eintreffen des Energieversorgers gegen 16:15 Uhr abgeschlossen.

Zu den vier schon am Sonntagnachmittag erfolgreich abgeschlossenen Einsätzen kamen noch drei weitere Einsätze hinzu, sodass am Sonntag sieben Einsatze gefahren werden mussten.

Um 19:38 Uhr kam es auf der Ender Talstraße zu einem Alleinunfall eines Rollers. Hierbei verletzen sich zwei Personen und der Rettungsdienst musste auf der viel befahrenen Straße durch die Feuerwehr abgesichert werden. Beide Personen wurden mit zwei Rettungswagen jeweils in Begleitung eines Notarztes in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Nach 45 Minuten konnte der Einsatz beendet werden.

Direkt im Anschluss wurde das eingesetzte Hilfeleistungslöschfahrzeug zu einem First-Responder-Einsatz alarmiert. In der Herrmann-Oberth-Straße kam es zu einem medizinischen Notfall. Speziell ausgebildete Feuerwehrkräfte führten die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch. Hier zeigt sich wieder wie vielseitig ehrenamtliche Einsatzkräfte einsetzbar sind.

Der letzte Einsatz wurde aus der Straße In den Höfen gemeldet. Hier hing ein Ast über der Fahrbahn und wurde mittels Muskelkraft beseitigt.

Nach 2,5 Stunden war der Einsatz mit einem Fahrzeug schließlich beendet. Am Ende des Tages waren die Herdecker Feuerwehrleute somit am Sonntag insgesamt rund fünf Stunden ehrenamtlich im Einsatz.

 

Symbolfoto / Archiv

 

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