Viel zu tun am Freitag für die Feuerwehr Herdecke: Ein ausgelöster Heimrauchmelder wurde um 7 Uhr aus dem Weg zum Poethen gemeldet. Ein Löschzug rückte dahin aus. Vor Ort wurde das Piepen als Batteriealarm erkannt. Der Alarm in guter Absicht wurde daraufhin abgebrochen.

Zu einem ABC-Einsatz rückte am Morgen um 11:09 Uhr der Einsatzführungsdienst aus: Ein Produktaustritt hatte sich im Freien auf einem Betriebsgelände an der Wetterstaße ereignet. Bei einem Entsorgungsvorgang hatten vermutlich zwei Stoffe miteinander reagiert. Diese waren dann geringfügig aus dem Tankwagen ausgetreten. Die „Betriebfeuerwehr“ des Werkes hatte den Bereich gesichert. Die Lage war bei Eintreffen stabil. Ein Chemiker beurteilte mit der Werk- und Einsatzleitung die Lage. Anschließend wurde das Medium mit Bindemittel fachgerecht aufgenommen und entsorgt. Anwohner waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Am Abend ging es weiter mit einem weiteren ABC-Einsatz: Ein Anwohner der Attenbergstraße hatte auf dem Herdecker Bach Öl entdeckt. Die Freiw. Feuerwehr rückte mit einem Umweltschutzzug aus. Die Lage konnte vor Ort bestätigt werden. „Es befanden sich leicht- bis mittelgradig Öl auf dem Gewässer. Im Bereich der Attenbergstraße wurden zwei Ölsperren gesetzt. Im Bereich des Ruhreinlaufes am Seeweg wurde präventiv eine dritte Sperre gesetzt. Die Untere Wasserbehörde wurde in Kenntnis gesetzt und war später vor Ort. Ein Umweltschutzzug war 90 Minuten im Einsatz. Erstmalig war auch das neue geländegängige Mehrzweckfahrzeug im Einsatz. Die Sperren wurden mehrfach am Samstag nachkontrolliert.

Weiter ging es am Samstag um 14 Uhr in die Leorfeldstraße. Dort hatte ein LKW geringfügig Öl verloren.

 

Bild: Gar nicht so idyllisch, wie es aussieht: Ölsperre im Herdecke Bach (Foto: Feuerwehr)

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