Die CDU hat in einer Presse-Info die Haltung von SPD und Grünen zum Freibad scharf kritisiert.

Ein weiteres Mal zeigten SPD und Grüne, dass Ihnen am Erhalt des Herdecker Freibads wenig liege, heißt es. Dem neuerlichen Vorstoß der CDU Herdecke das Freibad auch zukünftig als attraktives Freizeitangebot für Jung und Alt in Herdecke zu erhalten, verwehre sich Rot Grün erneut. Fakt sei, dass dringende Sanierungsmaßnahmen notwendig sind.

Die neuesten Nachrichten aus dem Freizeitbad am Bleichstein seien niederschmetternd. Die große Rutsche wurde vom TÜV nicht freigegeben, dringende Sanierungsmaßnahmen sind nötig. Darüber hinaus sind zwei Wasserfilter defekt und müssen instandgesetzt werden. Ob die ohnehin schon üppigen Haushaltsmittel für Instandsetzungen ausreichen, sei mehr als fraglich. Schon im letzten Jahr hat ein umfassendes Gutachten den massiven Investitionsbedarf von mindestens 4,5 Mio € festgestellt.

Die SPD verschließe die Augen vor diesem Problem und wolle es kleinreden, so die CDU. Lediglich von „einem gewissen Sanierungsstau“ sei seitens der SPD die Rede und von Ideen, mit kleineren Sanierungsmaßnahmen das technisch marode Bad zu retten. Genau von einer solchen nicht dauerhaften und nicht nachhaltigen Lösung hatte aber seinerzeit der Gutachter abgeraten, wie aktuell im Bauausschuss noch einmal deutlich wurde.

Ende 2018 habe sich die Mehrheit aus SPD und Grünen gegen jegliche Ideen zur Einbeziehung von externen Geldgebern, welche nicht nur das Freizeitangebot erhalten hätten, Geld in die Stadtkasse gespült hätten, sondern auch Arbeitsplätze geschaffen hätten, gestellt und alles auf eine Karte gesetzt. Sie hätten gehofft mit dem Geldregen aus Bund und Land alle Probleme lösen zu können. Wie die Stadt den nötigen Eigenanteil aufbringen sollte, hätten sie schon damals nicht beantworten können. Heute wisse man, so die CDU, Rot und Grün sind mit ihrer Wette gescheitert, die Fördermittel wurden abgesagt.

Und trotz diesem Wissen verblieben SPD und Grüne im alten Muster, sie setzten wieder alles auf eine Karte. Die Wette sei diesmal: Es werde schon noch halten. Erneut haben sie mit ihrer Mehrheit die Anträge von CDU und UWG, nicht benötigte Flächen, wie der alten Eislauffläche, zu entwickeln und nach einem Investor zu suchen, bzw. generell Ideen zu entwickeln, abgelehnt. Schien es noch im letzten Jahr so, dass es Rot und Grün um den Erhalt der Bleichsteinwiese ginge, werde jetzt ersichtlich, dass sie sich jegliches Versuches einer dauerhaften und nachhaltigen Sanierungsmöglichkeit verwehren. Auch auf Nachfrage hätten sie keine eigenen Ideen zur Rettung des Bades präsentieren können. „Mit der Verweigerung Verantwortung für unser Bad zu übernehmen, riskieren SPD und Grüne den Fortbestand der Freizeitanlage und verweigern sich den langen bekannten Realitäten. Deswegen fordern wir sie noch einmal dazu auf, mit uns Ideen zu entwickeln oder eigene, realistische Vorschläge zu unterbreiten.“, so Patrick Wicker, stv. Vorsitzender der CDU Herdecke. „Wir müssen neben einer attraktiven Freizeitgestaltung ganz besonders aber auch die Möglichkeit des Schwimmenlernens in Herdecke bewahren“ ergänzt Julia Brunow, Vorsitzende der CDU Herdecke. Die CDU Herdecke fordert die anderen Parteien auf gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.

 

Bild: Riskiert die Politik das Aus des Freibades?  (Symbolfoto / Archiv)

 

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