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Blaulicht

Feuerwehr: Wasserrettung nach Schlägerei

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Eine Person im Gewässer des Hengsteysees wurde der Freiw. Feuerwehr Herdecke am Donnerstag um 18:14 Uhr gemeldet. Auf Höhe des Seeschlösschens Niedernhof sollte sich die Person im Wasser befinden. Am Anfang war sogar die Information von mehreren Personen.

Offenbar hatte sich am Schloss Niedernhof (Stadtgebiet Herdecke) eine Straftat ereignet und eine männliche Person wurde gegen ihren Willen ins Wasser geschmissen und dabei verletzt.

Am Wehr Hengsteysee gingen die Boote der DLRG Herdecke und der Feuerwehr zu Wasser. Das Boot der Feuerwehr wurde mit einem Kran zu Wasser gelassen. Parallel fuhren Strömungsretter der Feuerwehr den direkten Einsatzort am Niedernhof an. Der letzte Weg , ca. 1,5 km, musste zu Fuß zurück gelegt werden. Auch die Feuerwehr Hagen war im Einsatz.

Bei Eintreffen befand sich die Person (64) nicht mehr im Wasser. Sie wurde am Land in einem Rettungswagen der Feuerwehr Hagen versorgt.

Die Tochter des Geschädigten erschien bei der Einsatzleitung am Wehr Hengsteysee. Sie erläuterte den komplexen Sachverhalt. Es wurde abgeglichen, ob es sich um den im Rettungswagen befindlichen Mann auch definitiv um die gesuchte Person aus dem Wasser handelte.

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Die Polizei erschien vor Ort und hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Einsatz der Feuerwehr wurde daraufhin abgebrochen. Es wird nun geprüft, ob der Einsatz nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen in Rechnung gestellt werden kann.

Stichwort Wasserrettung:

Bei dem Stichwort Person im Wasser wird nach einem speziellen Einsatzkonzept vorgegangen. So werden neben der Feuerwehr, die mehrere Boote besitzt und über Strömungsretter verfügt, die DLRG Herdecke und die Feuerwehr Hagen alarmiert. Ziel ist es, die Person so schnell wie möglich aus dem Wasser zu retten. Die Herdecker Feuerwehr geht mit den Booten immer am Wehr Hengsteysee ins Wasser. Wichtig ist dafür, dass die dortigen Halteverbote von den Bürgern eingehalten und beachtet werden.

 

Foto: Feuerwehr

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