Die Medien überschlagen sich mit Horrormeldungen zum Wetter in der kommenden Woche – über 40 Grad sollen es werden. Was ist dran an den Geschichten? Wir haben mal bei den amtlichen Wetterfröschen vom DWD gefragt.

Mit Schreckensmeldungen rund um das Wetter lässt sich im Moment viel Geld verdienen. Deshalb vergeht kein Tag ohne Horrorgeschichten privater Wetterdienste. Die leben bekanntlich von Klicks und Werbeeinnahmen. Bei den „Fröschen“ vom Amt ist das anders. Beim Deutschen Wetterdienst DWD sieht man die Lage etwas entspannter.

Kommt nun die Mega-Hitzewelle? Hitzetage ja, Mega eher nicht. Zum Glück. Genaue Vorhersagen seien erst zwei Tage vorher möglich. Im Moment könne man aber sagen, dass wir ab Sonntag mit Temperaturen über 30 Grad rechnen können. Das werde für etwa eine Woche so bleiben. Der Mittwoch werde aus heutiger Sicht der wärmste Tag. Dann können auch Temperaturen über 35 Grad erreicht werden. Ob es danach noch einmal wärmer oder kühler wird, sei derzeit noch unklar.

Erfreulich für einen entspannten Schlaf: Die Nächte bleiben in den kommenden Wochen noch angenehm kühl. Die Werte gehen auf unter 20 Grad zurück. Wer nicht gerade unter dem Dach wohnt, wird wohl ausgeschlafen zur Arbeit kommen.

Von wegen Arbeit: Gibt’s Hitzefrei? Nur für Kinder. Am Arbeitsplatz gibt es keinen Anspruch auf Hitzefrei. Der Arbeitgeber muss sich aber um Erleichterungen kümmern. Wer sich selbst Hitzefrei gibt, riskiert eine Abmahnung oder Kündigung. Deshalb besser vorher mit dem Boss über geänderte Arbeitszeiten oder freie Tage sprechen.

Die besten Tipps zum stressfreien Genuss des warmen Wetters gibt’s rechtzeitig in einem Special am Sonntag.

 

Archivbild

 

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