Viel zu tun für die Freiw. Feuerwehr Herdecke: Am Mittwoch löste um 15:18 Uhr die automatische Brandmeldeanlage eines Altenheims am Nacken einen Brandalarm aus. Bei Eintreffen des Löschzuges wurde festgestellt, dass angebrannte Zwiebeln den Alarm versehentlich ausgelöst hatten. Die Dame entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten. Ein Löschzug war 30 Minuten im Einsatz.

Weiter ging es am Abend direkt vor der Feuerwache: Eine 17- jährige Patientin, die medizinisch beeinträchtigt und durch den Straßenverkehr zunächst gefährdet war, wurde von der Feuerwehr gesichert und erstversorgt. Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.

Ein weiterer Einsatz ereignete sich am Donnerstagmorgen: Ein Brandmeldealarm wurde um 7:11 Uhr aus einem chemischen Industriebetrieb an der Wetterstraße gemeldet. Ein Brandschutzhelfer des Unternehmens wies die Einsatzkräfte vorbildlich ein. Durch einen Produktionsprozess war kurzzeitig Rauch entstanden, der die Brandmeldeanlage richtigerweise auslöste. Die Halle wurde ausgiebig belüftet. Eine weitere Gefahrenlage bestand nicht, so dass der Löschzug der Feuerwehr nach 45 Minuten wieder einrücken konnte.

Eine Ölspur wurde dann am Donnerstagmittag um 12:23 Uhr an der Ringstraße, Ecke Dahlienweg von der Feuerwehr abgestreut. Ein Verursacher konnte nicht ausfindig gemacht werden.

Am Freitagabend gegen 20:43 Uhr löschte die Feuerwehr Herdecke in der Wetterstraße einen Entstehungsbrand durch eine unbeaufsichtigte Kerze in einer Wohnung im ersten Obergeschoss. Verletzt wurde niemand, die Wohnung wurde jedoch im Bereich des Brandes leicht beschädigt.

Als die ehrenamtlichen Einsatzkräfte eintrafen, hatten sich die Nachbarn bereits gegenseitig alarmiert und warteten im Erdgeschoss. Sie wiesen die Feuerwehr vorbildlich ein. Die Bewohnerin der betroffenen Wohnung war nicht zu Hause. Ein Schlüssel von Nachbarn steckte jedoch in der Wohnungstür, sodass ein Trupp unter Atemschutz in der leicht verrauchten Wohnung mit einer Wärmebildkamera den Brandherd suchte und diesen mit einem Kleinlöschgerät unter Kontrolle brachte. Im Anschluss wurde die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter über die Drehleiter entraucht und mit einem Messgerät auf Schadstoffe kontrolliert.

Nach rund 45 Minuten war der Einsatz des Löschzuges mit fünf Fahrzeugen beendet. Auch der Rettungsdienst und die Polizei waren vor Ort. Die Wetterstraße musste im Verlauf des Einsatzes zeitweise voll gesperrt werden.

Die Feuerwehr Herdecke rückte am Samstag gegen 12:08 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen auf der Wittener Landstraße in Höhe der Einmündung In den Eichen aus. Bei einem Abbiegemanöver war ein Renault in den Straßengraben gegen einen Baum geschleudert. Glücklicherweise zog sich kein Unfallbeteiligter Verletzungen zu.

Als kurz nach der Alarmierung die ersten ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr an der Einsatzstelle eintrafen, hatten alle Personen die Fahrzeuge bereits unverletzt verlassen. Der Renault stand an einem Steilhang vor einem Baum. Um ein weiteres Abrutschen zu verhindern, brachten die Feuerwehrleute die Seilwinde ihres Löschfahrzeuges in Stellung und sicherten damit das Fahrzeug. Parallel wurde auch ein Löschschlauch zur Sicherstellung des Brandschutzes bereitgestellt. Die Wittener Landstraße musste dazu durch die Feuerwehr voll gesperrt werden.

Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei wurde das Fahrzeug dann von der Feuerwehr mit der Seilwinde aus dem Straßengraben geborgen. Da keine Betriebsmittel ausliefern, war der Einsatz der Feuerwehr mit vier Fahrzeugen daraufhin nach rund einer Stunde beendet und die Einsatzstelle konnte der anwesenden Polizei übergeben werden. Zeitweise war auch ein Rettungswagen vor Ort, um die Fahrzeuginsassen zu untersuchen.

 

Fotos: Feuerwehr

 

 

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