Zu einem Waldbrand musste die Freiw. Feuerwehr Herdecke am Montag um 11:30 Uhr in den Oberen Ahlenbergweg gerufen.

Die ersten Einsatzkräfte wurden von den Meldenden vorbildlich an einem Stichweg eingewiesen Auch den nächsten Hydraten hatten die Passanten bereits erkundet. Eigenlöschversuche der wurden ebenfalls mit Eimern und Feuerlöscher durchgeführt. Aufgrund der Brandgröße zeigte dies geringen Erfolg. Das Verhalten der Anwohner lobt die Feuerwehr ausdrücklich.

In einem Waldstück oberhalb des Kindergartens brannten gut 250 qm Unterholz und Bäume. Die Brandbekämpfung wurde mit 3 C-Rohren aufgenommen. Teilweise mussten sich die Einsatzkräfte mit Atemschutzfiltern vor dem gefährlichen Rauch schützen.

Nach 20 Minuten konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Der Boden wurde daraufhin noch eingehend bewässert und mit Wärmebildkameras kontrolliert.

Der Einsatz war sehr kräftezehrend und sehr materialintensiv. Die Schläuche mussten nach dem Einsatz alle ausgetauscht werden.

Ein erweiterter Löschzug der Freiw. Feuerwehr war – auch für die intensiven Aufrüstarbeiten – 3 Stunden im Einsatz. Auch die Polizei war vor Ort.

 

Mehre Einsätze am Wochenende

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Herdecke mussten am Wochenende insgesamt zu vier Einsätzen ausrücken. Bei keinem der Einsätze mussten die Feuerwehrleute jedoch tatsächlich eine Gefahr abwehren.

Am Freitag um 18:17 Uhr wurde ein Löschgruppe zur Tragehilfe für den Rettungsdienst in die Neue Bachstraße angefordert. Die Feuerwehrleute konnten die Patientin jedoch mit dem Aufzug aus dem 7. Stock zum Krankenwagen transportieren.

Am Samstag um 15:46 Uhr wurde dann ein Brand in einem Garten im Eicklohweg gemeldet. Vor Ort stellten der Einsatzleiter und eine Löschfahrzeugbesatzung fest, dass es sich um ein Feuer in einem Feuerkorb handelte, das bereits erloschen war. Der Einsatz wurde abgebrochen.

Auch in der Nacht zu Sonntag musste die Freiwillige Feuerwehr dann mit 5 Fahrzeugen zum Oberen Ahlenbergweg ausrücken. Hier wurde Brandgeruch gemeldet. Ein Schadenfeuer entdeckten die Einsatzkräfte jedoch nicht, sodass auch dieser Einsatz nach einer halben Stunde beendet war.

Auch am Sonntag blieben die Piepser der Feuerwehrleute nicht still. Um 13:38 Uhr wurde ein hilfloses Eichhörnchen in einer Regenrinne gemeldet. Es stellte sich jedoch noch während der Anfahrt der beiden ausgerückten Fahrzeuge heraus, dass das Eichhörnchen gar nicht so hilflos war. Es kam ganz von allein wieder runter und entschwand in die Natur. Der Einsatz wurde nach 10 Minuten abgebrochen.

 

Foto: Feuerwehr

 

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