Die Freiw. Feuerwehr Herdecke war am Wochenende sechsmal im Einsatz: Los ging es am Freitagmittag um 12:28 Uhr. An der Haltestelle Eicklohweg brannte ein Mülleimer. Kurzerhand wurde ein Verkehrspylon umgedreht und mit Wasser gefüllt. Das Wasser wurde über den brennenden Mülleimer abgelassen und der Inhalt somit gelöscht. Einsatzdauer 15 Minuten.

Ein Brand sowie eine Explosion wurde Freitag um 14:37 Uhr aus einer Gartenanlage an der „Mühlsteinskuhle“ gemeldet. Zwei Damen hatten dort einen Brand bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Bei Eintreffen wurde festgestellt, dass es in einer Kleingartenanlage brannte. Zunächst musste sich gewaltsam Zugang verschafft werden. In der Gartenanlage brannte der Rasen. Dieser wurde mit einem C-Rohr abgelöscht. Die Wasserversorgung wurde aus der Walter-Freitag-Straße mit B-Schläuchen sichergestellt. Ursache ist vermutlich ein weggeworfener Feuerwerkskörper. Die Polizei war vor Ort. Ein Löschzug war 45 Minuten im Einsatz.

Ein Brandmeldealarm wurde in der Nacht zu Samstag um 0:04 Uhr aus dem Gemeinschaftskrankenhaus gemeldet. Vor Ort wurde festgestellt, dass ein Patient im Kinderhaus einen Handfeuermelder eingedrückt hatte. Der Einsatz wurde abgebrochen. Ein erweiterter Löschzug war 35 Minuten im Einsatz.

Auslaufende Betriebsmittel aus einem PKW wurde Samstag um 13:38 Uhr aus der Loerfeldstraße gemeldet. Hierzu wurde die Sondergruppe Ölspurbeseitigung der Freiw. Feuerwehr alarmiert. Vor Ort wurden die ausgelaufenen Betriebsmittel mit Bindemittel abgestreut. Der Halter kümmerte sich um sein defektes Fahrzeug.

Ein brennender Grill wurde am Samstag dann um 18:32 Uhr aus der Augustastraße gemeldet. Bei Eintreffen der Feuerwehr war der Fettbrand am Grill bereits gelöscht. Ein weiteres Eingreifen war hier nicht erforderlich.

Ein Waldbrand mit Feuerschein wurde dann in der Nacht zu Sonntag um 0:41 Uhr aus der Attenbergstraße gemeldet. Die Einsatzstelle sollte sich in der Nähe des Steinbruches befinden. Der Anrufer meldete sich kurze Zeit später und teilte mit, dass es sich nicht um einen Feuerschein sondern um den Mond handeln würde. Es handelte sich um einen Alarm in guter Absicht. Der Einsatz wurde daraufhin abgebrochen. „Im Zweifel für die Sicherheit“, so die Feuerwehr.

Hintergrundinfo: Die Freiw. Feuerwehr rückt seit Samstag mit so genannten Community Masken in den Einsatz aus. Bisher wurden FFP-Masken nur in Patientennähe getragen. Dies wurde festgelegt, um die Eigensicherheit der Einsatzkräfte zu erhöhen. Insbesondere auf der Hin- und Rückfahrt kann der Mindestabstand von 1,50 m in Einsatzfahrzeugen nicht eingehalten werden. Dies ist Bestandteil eines umgesetzten Covid 19 Konzeptes in der Feuerwehr. So wurde unter anderem ein Wegesystem (Wegetrennung) in der Wache definiert und umgesetzt. Auch mehrere Anweisungen zur Einsatzhygiene wurden bereits vor Wochen umgesetzt. Die Aus- und Fortbildung in der Feuerwehr ist derzeit aufgrund der Corona Situation ausgesetzt. Für den Ennepe-Ruhr-Kreis führt die Feuerwehr ein bis zweimal pro Woche Materialtransporte durch und beliefert örtliche Altenheime, das Krankenhaus und diverse Pflegedienste.

 

Foto: Feuerwehr

 

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