Ein Wochenende voller Action und spannenden Outdoor-Abenteuern: Die Jugendfreizeit der Offenen Kinder- und Jugendarbeit am vergangenen Wochenende kam bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr gut an. „Die Jugendlichen konnten hier einige Erfahrungen nachholen, die in den vergangenen Monaten aufgrund der schwierigen Corona-Situation so nicht immer möglich waren“, äußert sich Holger Steiner, Leiter der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, der die Fahrt nach Waldbröl im Bergischen Land mit seinem Team organisierte und betreute.

Nachdem am Freitag alle 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 10 bis 14 Jahren die Hütten des Südamerika-Dorfes der Jugendherberge Panabora bezogen und sich in der ortsansässigen Kantine gestärkt hatten, startete das Programm mit Lagerfeuer, Musik und Marshmallows. Nach einer kurzen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück ging es am Samstagmorgen dann auf Wanderschaft: Der über 30 Meter hohe Aussichtsturm und der Baumwipfelpfad, jeweils mit Ausblick über die Hügel und Wälder des Bergischen Landes, sollte erklommen werden. Es folgten ein leckeres Mittagessen, verschiedene Gruppen- und Bewegungsspiele sowie die Möglichkeit, Streichelzoo, Labyrinth und Kräutergarten zu erkunden. Highlight des Tages war jedoch die Feuerspuck-Aktion mit Bärlappsporen. Die Jugendlichen trauten sich und beeindruckten mit teils meterhohen Stichflammen. Nach dem gemeinsamen Abendessen wurde das Programm fortgesetzt mit einer Nachtwanderung inklusive Mutprobe, bei der die Mädchen und Jungs alleine einen dunklen, mit Knicklichtern bestückten Weg durch ein anliegendes Waldstück begehen mussten.

Entspannt werden durfte im Anschluss in gemütlicher Kinoatmosphäre im Gruppenraum bei Popcorn, Chips und Abenteuerfilm. Auch dieser Abend endete dann spät abends am Lagerfeuer. Ein wenig erschöpft, aber auch gut gelaunt und mit einigen neuen Erfahrungen im Gepäck, ging es am Sonntagmorgen mit dem Reisebus zurück nach Herdecke. Ermöglicht wurde die Kurzfreizeit durch Gelder des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“.

 

Bild: Auf dem Foto ist die Begeisterung nicht ganz so gut zu erkennen 😉  (Foto: Veranstalter)

 

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