Am Mittwoch (11.10.) erstattete ein 77-jähriger Herdecker bei der Polizei Anzeige wegen Betruges.

Vor ca. einem Monat erhielt er einen Anruf von einer vermeintlichen Finanzverwaltung. Ihm wurde mitgeteilt, dass er Gewinner eines Jackpots in Höhe von 150.000 Euro sei, man ihn den Gewinn aber erst auszahlen könnte, wenn er eine Vorauszahlung tätigen würde. Diese würde ihm bei Gewinnauszahlung dann erstattet.

Der Senior kam der Forderung der Zahlung in Höhe von über 3.000 Euro nach, die Auszahlung des Jackpots blieb bislang aber aus. Am Vormittag des vergangenen Mittwochs (11.10.) wurde der Herdecker dann erneut durch die angebliche Finanzverwaltung per Telefon kontaktiert und wiederum ein Betrag in Höhe von 17.000 Euro von ihm gefordert, da noch die Mehrwertsteuer des Gewinns verrechnet werden müsse vor dessen Auszahlung.

Um auch diese zweite Überweisung durchzuführen, suchte der Senior umgehend seine Bank auf. Ein Berater erkannte dort den Betrug und klärte den 77-Jährigen über die gängige Masche auf.

 

Um kein Opfer dieser Betrugsmasche zu werden, rät die Polizei:

– Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie an keinem Gewinnspiel teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben! – Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern, zahlen Sie keine Gebühren oder wählen gebührenpflichtige Sondernummern (Vorwahlen wie 0900-, 0180-, 0137-). – Machen Sie keinerlei Zusagen am Telefon und weisen Sie unberechtigte Geldforderungen zurück. – Geben Sie niemals persönliche Informationen wie Telefonnummern und Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches an Unbekannte. – Wenn Sie Opfer eines Betruges geworden sind, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Symbolfoto / Archiv

 

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