Nach der unruhigen Nacht war auch der Heiligabend als „unruhig“ zu bewerten. Ein Verkehrsunfall ereignete sich um 15:26 Uhr auf der Ender Talstraße. Hier war ein Krad aus bisher unbekannten Gründen verunfallt. Der Fahrer verletzte sich, verweigerte aber die Behandlung durch den anwesenden Rettungsdienst. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und nahm die geringfügig ausgetretenen Betriebsmittel auf. Einsatzdauer 30 Minuten.

Weiter ging es nach Einsatzende zu einem verletzten Schwan an der Ruhr.

Parallel musste um 16:03 Uhr eine medizinische Erstversorgung, ein so genannter First Responder Einsatz, im Ortsteil Semberg übernommen werden. Hier klagte eine Person über Atemnot. Der Patient wurde erfolgreich erstversorgt und an die später eintreffenden Rettungsmittel übergeben.

Wasser lief aus zwei Sicherungskästen mit Brandgeruch

Der erste Weihnachtsfeiertag verlief für die Feuerwehr ruhiger. In der Nacht zum 2. Weihnachtsfeiertag wurden die ehrenamtlichen Kräfte mit dem Stichwort „Trafobrand“ in den Oberen Ahlenbergweg alarmiert. Vor Ort wurde festgestellt, dass in einem Obergeschoss Wasser aus einem Sicherungskasten lief. Zuvor soll es einen Knall mit Brandgeruch gegeben haben. Einen Brand konnte die Feuerwehr nach genauer Erkundung nicht feststellen. Es wurde sehr genau mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Im weiteren Verlauf trat das Wasser nun aus einem weiteren Sicherungskasten im Erdgeschoss aus. Nun musste das komplette Gebäude aus Sicherheitsgründen von einem anwesenden Elektroingenieur der Feuerwehr stromlos geschaltet werden. Damit war die Gefahrenabwehr der Feuerwehr beendet. Die Ursache für das Wasser war unklar. Vermutlich kann hier ein undichtes Flachdach in Betracht gezogen werden. Die Feuerwehr war mit zwei Zügen 60 Minuten vor Ort. Es wurde Gesamtalarm ausgelöst.

 

Symbolfoto / Archiv

 

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