Sobald die Temperaturen steigen und an der 30-Grad-Marke kratzen, sehnt man sich nach einer Abkühlung im Nass des Herdecker Freibades. Schwimmmeister Alexander Krüger und sein Team arbeiten mit Unterstützung der Technischen Betriebe bereits auf Hochtouren, um die Badesaison einzuläuten. Der größte Kraftakt ist gegenwärtig der Austausch der Umwälzpumpe. Die alte Verrohrung wird entfernt und durch neue Rohre ersetzt. Zudem wird aktuell eine neue Stromleitung für die leistungsstarke Pumpe verlegt. „30 Jahre lang hat die alte Anlage treue Dienste geleistet. Man muss sich das wie einen Legobausatz vorstellen. Die Rohre der Pumpe werden passend geschnitten und teilweise verlängert“, so Alexander Krüger. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind und das Wasser der Becken aufbereitet ist, kann der ersehnte Startschuss zum Planschen fallen. Voraussichtlich am Ende der Woche nach Pfingsten wird dies der Fall sein.

Die Fliesen- und Renovierungsarbeiten und die Instandsetzung der Sanitäreinrichtungen sind bereits abgeschlossen, die Grünflächen frisch gemäht. 86.000 Euro an außerordentlichen Aufwendungen kamen für die neue Umwälzpumpe, das Beckenwasser, die Fliesenreparaturen und die neu eingebaute Mess- und Dosieranlage für Chlor hinzu. Kostenintensive Technik, die im Freibad verbaut wurde, für den Besucher jedoch nicht sichtbar ist. Hinzu kommen die jährlich im Haushalt eingeplanten Kosten für laufende Wartungsarbeiten und die wiederkehrende Prüfung der Chemikalien (64.000 Euro).

 

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