Die Sonderlage Sturmtief „Sabine“ wurde am Montagmorgen nach 20 Stunden Einsatz und Bereitschaft gegen 10 Uhr beendet. Ab diesem Zeitpunkt übernahm auch wieder die Leitstelle in Schwelm die Einsatzdisposition.

Insgesamt mussten von Sonntag 13:48 bis Montag 7:30 Uhr 17 Sturmeinsätze normalen Ausmaßes bewältigt werden. Einsatzstellen befanden sich im ganzen Stadtgebiet. Größere Sachschäden oder gar Personenschäden blieben zum Glück aus.

In dieser Zeit war die Feuerwache zu Spitzenzeiten mit 56 Einsatzkräften fest besetzt. Im Einsatz waren 5 Löschfahrzeuge, die Drehleiter sowie zwei Führungsdienste (einer zusätzlich). Die Einsatzzentrale der Feuerwehr war mit vier Kräfte besetzt und führte die Einsatzdisposition und Lagedarstellung durch (dezentrale Führung). Die Einsatzstärke wurde um 22 Uhr auf 37 Kräfte (erweiterter Zug) reduziert. Wiederum wurde die Stärke um 1 Uhr auf 17 Kräfte (erweiterte Gruppe) reduziert.

Über Nacht ruhten die ehrenamtlichen Kräfte auf Feldbetten in der Feuerwache. Die Zentrale war weiterhin fest besetzt und wechselte sich in zwei Dienstschichten ab. Von 0:12 Uhr bis 6:10 Uhr konnte keine Einsatztätigkeit verzeichnet werden.

Von 6:10 Uhr bis 7:30 Uhr mussten drei Einsätze im Gerhard-Kienle-Weg, Am Berge und Im Kleff abgearbeitet werden.

Der Einsatzführungsdienst der Feuerwehr stand im stetigen Austausch mit dem Lagezentrum beim Ennepe-Ruhr-Kreis. Mit den Herdecker Führungskräften wurden regelmäßig Lagebesprechungen im Stabsraum durchgeführt.

An der Wache wurde auch die Einsatzverpflegung sichergestellt. Hier unterstützten Kräfte des Fördervereins sowie Kräfte die gerade die Grundausbildung absolvieren.

Wehrleiter Hand-Jörg Möller dankte den ehrenamtlichen Kräften für ihren unermüdlichen Einsatz. „Die Einsatzkonzepte haben wieder gegriffen und die Lage war stets stabil“, so Hans Jörg Möller. Christian Zittlau, stellv. Kreisbrandmeister, dankte am Morgen allen Feuerwehren für die gute und konstruktive Zusammenarbeit.

 

Foto: Feuerwehr

 

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