Die Freiw. Feuerwehr Herdecke wurde am Freitag gegen 18:08 Uhr zu einer Wasserrettung auf den Hengsteysee gerufen. Eine Person war mit ihrem Kanu gekentert und war wohl auch teilweise im Schlamm eingesunken.

Nach dem bestehenden Alarmkonzept wurden beide Feuerwehren (Herdecke und Hagen) sowie die DLRG alarmiert. Ein Tanklöschfahrzeug war als erstes mit einem Schlauboot vor Ort. In der Straße Im Schiffwinkel wurde parallel das Rettungsboot der Feuerwehr mit einem Kran zu Wasser gelassen. Zwei Strömungsretter und ein Bootsführer eilten dann zu der hilflosen Person. Diese hatte sich kurz zuvor an die Hagener Uferseite begeben. Die Hagener Kollegen waren dort vor Ort. Der Einsatz wurde dann nach Abstimmung der beiden Feuerwehren abgebrochen.

„Der Hengsteysee führt aufgrund einer Baumaßnahme derzeit wenig Wasser. Unser Rettungsboot kann daher nur unter Beachtung gewisser Parameter zu Wasser gelassen werden. Genau dies hatten wir im Vorfeld mit dem Ruhrverband durchgesprochen und einsatzvorbereitend geübt“, so ein Feuerwehrsprecher.

Ein Wasserrettungszug war 60 Minuten im Einsatz.

 

Foto: Feuerwehr

 

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