Der erste Einsatz erreichte die Freiw. Feuerwehr am Samstagmorgen gegen 8:39 Uhr mit dem Stichwort P-Tür in der Straße „Zur Windmühle“.

Um 18:16 Uhr mussten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte dann eine 52-jährige Frau aus der Ruhr retten. Die Düsseldorferin war zuvor im Bereich Voßkuhle an einer Stromschnelle mit einem Kanu gekentert. An einer Untiefe konnte sie sich zwar in der starken Strömung hinstellen, das rettende Ufer in ca. 15 m Entfernung jedoch nicht erreichen. Ein Angler, der die Situation beobachtet hatte, alarmierte zunächst die Rettungskräfte. Dann nährte er sich der Frau in seiner Wathose und betreute sie bis zum Eintreffen der Rettungskräfte vorbildlich. Ihm war es durch die Strömung allerdings nicht möglich, die Frau zu erreichen.

Aufgrund der Sperrung der Ender Talstraße wurde neben der Herdecker Feuerwehr ebenfalls die Feuerwehr Wetter, die Taucher der Berufsfeuerwehr Witten sowie der Rettungshubschrauber Christoph Dortmund alarmiert. Die erst eintreffenden Wetteraner Kräfte erkundeten zunächst die Wege zur Einsatzstelle und betreuten die Frau. Der schnellste Weg führte über die Bahngleise zwischen Wetter und Witten, sodass über die Leitstelle eine Sperrung der Bahnstrecke veranlasst wurde.

Nach dem Eintreffen der Herdecker Wehr mit vier Strömungsrettern und einem Schlauchboot konnte aufgrund der guten Erkundung der Einsatzstelle direkt die Rettung der Frau eingeleitet werden. Dazu gingen die Strömungsretter in einer speziellen Formation, gesichert an einer Leine zur Frau vor und führten diese zum Ufer. Dort wurde sie dem Rettungsdienst übergeben. Die Frau erlitt zum Glück nur leichte Verletzungen. Die zweite Begleitperson der Kanufahrerin konnte sich selbst an das gegenüberliegende Ufer retten. Im Anschluss sicherten die Rettungskräfte der Feuerwehr das Kanu, welches auf der Untiefe ebenfalls festhing. Von einem Motorboot der DLRG wurde dieses schließlich abtransportiert. Das Motorboot der Herdecker Feuerwehr musste daher nicht mehr zu Wasser gebracht werden.

Während der Einsatz fast beendet war, wurde die Herdecker Wehr gegen 18:44 Uhr zu einem Gebäudebrand mit Rauchentwicklung in die Straße „Im Siepen“ alarmiert. Während der Anfahrt dramatisierte sich die Meldung zunächst, da eine Person wieder in das Gebäude gerannt sein sollte. Vor Ort konnte dann durch das erst eintreffende Löschfahrzeug Entwarnung gegeben werden, da Essen auf dem Herd vergessen wurde.

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann 19:18 Uhr zum „Wittbräucker Bahnhof“. Dort war eine junge Frau aus unbekannten Gründen mit einer Kopfplatzwunde aus der Regional Bahn gekommen. Da sich die Einsatzstelle an einer Bundesstraße befand, wurde die Feuerwehr mit dem Stichwort „Sicherung“ alarmiert. An der Einsatzstelle wurde die Patientin erst versorgt und an den Rettungsdienst übergeben.

Den vorerst letzten Einsatz übernahm die Herdecker Wehr um 19:45 Uhr mit dem Stichwort „Person im Aufzug“ im Ortsteil Ende. Da die zuständige Sicherheitsfirma mit alarmiert wurde und vor Ort war, musste die Feuerwehr hier nicht tätig werden.

 

Symbolfoto / Archiv

 

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