Am Montag, den 08. August 2016 beginnen Arbeiten zur Gewässerrenaturierung des Herdecker Baches im Bereich „An der Walkmühle“ in Herdecke. Der Herdecker Bach fließt dort derzeit als erheblich verändertes Gewässer und soll im Rahmen der anstehenden Maßnahme umgestaltet und zurück in einen naturnahen Zustand gebracht werden. Eine sogenannte Renaturierung dient dazu, möglichst den natürlichen Zustand eines Gewässers wiederherzustellen.

Im Bereich „An der Walkmühle“ werden daher in den nächsten Wochen die bestehenden städtischen Ufermauern zu Uferböschungen mit standortgerechter Vegetation und eine Fläche mit ehemaliger Gartennutzung als überflutbarer Bereich, einer sogenannten Sekundäraue, umgestaltet. Der Querschnitt des Gewässers wird verbreitert, sodass dem Wasser des Baches mehr Platz zur Verfügung steht. Mit dieser Querschnittvergrößerung und Anlage einer Sekundäraue kann zusätzlich das Hochwasserrisiko verringert werden. Außerdem entsteht ein Weg entlang des Baches, der zur Unterhaltung des Raumes dienen soll. Nach Abschluss der Umgestaltungsmaßnahmen wird dieser als Fuß- und Radweg für die Öffentlichkeit freigegeben. Geplant ist innerhalb der nächsten Jahre auch eine Anbindung dieses Weges an die Neue Bachstraße. Insgesamt 80 Prozent der Renaturierung werden vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Bis zu vier Monate werden die Arbeiten voraussichtlich dauern. Während der Maßnahme besteht im gesamten Bereich der Siedlung der Straße „An der Walkmühle“ ein absolutes Halteverbot in der Zeit von werktags 6 bis 17 Uhr.

Bild: Ralf Grunwald und Janina Flüs stehen an der Brücke, an der die Renaturierung des Herdecker Baches im Innenstadtbereich beginnen soll, und stellen den Plan vor.

 

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