Es ist schon ein amüsantes Bild: Mühsam quälen sich der riesige Asphaltfertiger und die gewaltige Straßenbauwalze die enge Bahnhofstraße entlang. Die Arbeiter der Baufirma geraten mächtig ins Schwitzen: Die Asphaltierung der leicht kurvig angelegten Bahnhofstraße mit ihren zahlreichen Straßeneinbauten, Einfahrten und Stellplätzen ist eine echte Herausforderung.

Ständig muss Material angeliefert werden, die Ränder zu den Gehwegkanten begradigt und nachgezogen werden damit eine perfekt glatte, tiefschwarz glänzende Feindecke frei von Brüchen und Nähten entsteht. Kein leichtes Unterfangen. „Die Enge der Straße erfordert ein besonderes Fingerspitzengefühl. Ein wesentlich höherer Personaleinsatz hätte zu keinem schnelleren Ergebnis geführt“, erklärt Michael Röder aus dem Bereich Planung und Bau der Technischen Betriebe Herdecke, der sich von dem Stand der Arbeiten vor Ort einen Eindruck verschafft. „Heute wird die letzte Schicht des dreilagigen Asphaltaufbaus aufgebracht und der Grundstein für die spätere Nutzung der Straße –  den Anlieger- und Busverkehr – gelegt.

Seit Ende Juni letzten Jahres wird an dem Bereich Bahnhofstraße gearbeitet. Neben einer neuen Fahrbahndecke wurde der Hang an der Unterführung gesichert, neue Gehwege, neue Stellplätze für die Anwohner sowie eine neue Beleuchtung geschaffen. Die Anwohnerinnen und Anwohner können jetzt aufatmen: Nach den Osterferien wird die Bahnhofstraße wieder befahrbar und die Bauastelle geräumt sein. „Bis dahin sind alle Arbeiten, wie die Pflasterungen in den Einfahrten, die Installation der städtischen Straßenbeleuchtung sowie die Bepflanzung, abgeschlossen. Röder fügt  hinzu: „Wir hatten aber auch Glück mit der Witterung. Der Asphaltbau ist sehr temperatur- und feuchtigkeitsabhängig. Da hat uns das Wetter in die Karten gespielt.“

 

Symbolfoto / Archiv

 

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