Kurz vor dem Wochenende eine gute Nachricht für alle Radfahrer, Spaziergänger und Jogger: die vollständige Umrundung des Hengsteysees ist ab sofort wieder möglich. Am Freitagvormittag fanden noch abschließende Arbeiten sowohl an der provisorischen Holzbrücke am Seeschlösschen als auch an dem durch umgestürzte Bäume ramponierten Wegeabschnitt nahe des Koepchenwerkes statt.

Zur Erinnerung: Nachdem sich im Herbst vergangenen Jahres größere Teile der Uferbefestigung am Seeschlösschen durch einen Hangrutsch gelöst hatten, musste der Fuß- und Radweg an der Stelle gesperrt werden. Die Stadt Herdecke, die für die Verkehrssicherheit auf dem gewidmeten Weg am Ufer zuständig ist, hat eine 15 Meter lange Behelfsbrücke aus Nadelholz auf die vorhandene Asphaltdecke setzen lassen. Zeitgleich gab es noch eine weitere Baustelle zwischen dem Koepchenwerk und dem Seeschlösschen. Ein mächtiger Stamm hat an einer Stelle mit seinem Wurzelwerk talseitig den halben Weg weggerissen. Die quer liegenden Bäume sind entfernt und der Weg repariert worden.

„Beide Baustellen konnten noch am Freitagmittag ohne Beanstandungen abgenommen werden“, ist Michael Röder von den Technischen Betrieben der Stadt Herdecke froh, dass die Arbeiten so pünktlich abgeschlossen wurden. Provisorische Schilder weisen an der Engstelle drauf hin, dass Radfahrer auf der nur 1,10 Meter breiten Brücke absteigen müssen. „Gegenseitige Rücksichtnahme ist hier sehr wichtig“, appelliert Michael Röder an die Vernunft der Nutzerinnen und Nutzer.

 

Bild: Die fertig gestellte und freigegebene Behelfsbrücke am Seeschlösschen

 

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