Wieder einmal ist es der Stadt gelungen, sich Fördermittel in Millionenhöhe zu sichern. Der Bund stellt für die Sanierung des Hallenbades Bleichstein 2.157.000 Euro bereit. Damit übernimmt er 90 Prozent der Kosten. Das Geld stammt aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“.

Im Bleichsteinbad ist viel zu tun. Nicht nur die Technik ist in die Jahre gekommen. Unter anderem soll das Becken mitsamt Hydraulik komplett saniert werden. Die Flächen rund um das Becken werden erneuert. Geplant ist auch eine Sanierung der sanitären Einrichtungen, der Lüftungsanlage und des Daches über der Schwimmhalle. Außerdem will die Stadt die Fassade aus Metall und Glas austauschen. Am Ende soll das Hallenbad möglichst barrierefrei sein und weniger Energie verbrauchen.

Das Bleichsteinbad ist nicht das einzige Großprojekt in Herdecke, das mithilfe von Fördermitteln verwirklicht werden kann. Auch das Freibad und die Schrabergturnhalle zählen dazu. Die Bürgermeisterin, Dr. Katja-Strauss-Köster, ist sehr stolz auf die Arbeit der Stadtverwaltung, die es geschafft hat, dafür insgesamt mehr als 5,7 Millionen Euro an Land zu ziehen. Das sei nicht zuletzt aber auch der guten Zusammenarbeit mit der Politik zu verdanken. Von den Geldern profitieren vor allem die jungen Herdecker, freut sich die Bürgermeisterin. Kinder und Jugendliche nutzen die Bäder und die Turnhalle schließlich am stärksten.

Der Kämmerer, Dennis Osberg, ist erleichtert, dass der städtische Haushalt durch die Fördermittel entlastet wird. Und auch in Zukunft profitiert Herdecke noch davon. Denn durch die energetischen Sanierungsmaßnahmen wird die Stadt Energie einsparen. Das senkt die laufenden Kosten und schont die Umwelt, so Osberg.

 

Symbolfoto / Archiv

 

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