Eine 82-jährige Frau wurde am Dienstagnachmittag von einer vermeintlichen Polizeibeamtin unter dem Vorwand angerufen, dass ihre Tochter mit ihrem Fahrzeug einen Unfall verursacht habe, bei dem eine Person tödlich verletzt wurde. Ihre Tochter müsse nun eine Kaution zahlen, um eine Inhaftierung abzuwenden.

Um die Situation zu untermauern wurde eine weinende Frau an das Telefon geholt, die sich als Tochter ausgab. Anschließend übernahm ein Mann die Gesprächsführung, der sich ebenfalls als Beamter ausgab. Er machte noch einmal deutlich, dass eine Inhaftierung der Tochter nur mit einer Hinterlegung von Bargeld oder Schmuck abzuwenden sei.

In Kürze würde eine Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft Dortmund zwecks Abholung vorbei kommen. Sie solle das Geld als Päckchen einwickeln und mit ihrem Namen beschriften. Kurze Zeit später erschien eine Frau, welche sich Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft Dortmund ausgab.

Die Seniorin übergab, wie gefordert, das Paket. Zu der Abholerin liegt folgende Personenbeschreibung vor:

– Etwa 165cm groß
– Etwa 30 Jahre alt
– Mitteleuropäisches Aussehen
– sie sprach akzentfreies Deutsch

Zur Tatzeit trug sie:

– eine Bommelmütze
– Mund-Nasenschutz
– einen Langen Wintermantel (gräulich oder beige)
– hohe dunkele Stiefel

Nach der Übergabe schöpfte die Seniorin verdacht und fragte bei ihrer Tochter nach, diese verständigte die Polizei. Bei der Beute handelt es sich um einen hohen fünf-stelligen Betrag.

 

Symbolfoto / Archiv

 

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