Nach zwei Jahren Corona-bedingter Zwangspause hat die Stadtverwaltung Herdecke am Samstag die in diesem Jahr neu nach Herdecke gezogenen Bürgerinnen und Bürger mit einem bunten Programm begrüßt.

Im Ruhrfestsaal nutzten rund 100 Neubürgerinnen und Neubürger die Chance, mit Vertretern der Stadtverwaltung, der Vereine, Organisationen und Parteien ins Gespräch zu kommen. Zuvor hatte Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster die neuen Herdeckerinnen und Herdecker offiziell begrüßt. „Ich freue mich, dass wir heute viele verschiedene Nationalitäten hier begrüßen können“, sagte die Bürgermeisterin, „ganz gleich, woher Sie nach Herdecke gekommen sind: Sie sind hier herzlich willkommen und gehören jetzt dazu.“

Die Redebeiträge in dem gut einstündigen Programm konnten auf einer Leinwand auf Englisch und Ukrainisch verfolgt werden und gaben so jedem Neubürger die Gelegenheit, dem Empfang zu folgen. Musikalische Beiträge der Städtischen Musikschule sowie zwei Auftritte der jungen Zauberin Emilie Kloch rundeten das Programm ab, bevor mit der Verleihung des Heimatpreises die Neubürgerinnen und Neubürger einen Eindruck vom Stellenwert des Ehrenamts in Herdecke bekommen konnten.

Die Kinder- und Jugendfeuerwehr Herdecke, Frank Meyer und Beate Bulk wurden für ihr Engagement ausgezeichnet. Wie vielfältig Engagement in Herdecke sein kann, zeigte sich anschließend im Foyer des Ruhrfestsaals: Rund 20 Vereine, Organisationen und Parteien präsentierten sich auf einer Informationsmeile. Bei Kuchen und Brezeln ergaben sich hier zahlreiche Gespräche zwischen den „Neu-Herdeckern“ und den Vertretern des Ehrenamtes.

Durch eine Kooperation mit der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur gab es in diesem Jahr für die Neubürgerinnen und Neubürger zudem die Möglichkeit, im Anschluss an den Empfang an Führungen durch das Koepchenwerk teilzunehmen. Gut 40 Neubürgerinnen und Neubürger nahmen dieses Angebot wahr.

 

Bild: Empfang mit Tchnikgeschichte im Koepchenwerk (Foto: Stadtverwaltung)

 

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