Das vom Rat der Stadt Herdecke im Februar im Zuge der Haushaltsverabschiedung beschlossene Haushaltssicherungskonzept wurde jetzt von der Aufsichtsbehörde genehmigt.

Durch das Erfüllen der Voraussetzungen entfällt die Verpflichtung zur weiteren Fortschreibung. Der Beigeordnete und Kämmerer der Stadt Herdecke, Dennis Osberg, freut sich über die gute Nachricht aus dem Kreishaus: „Mit der Genehmigung durch den Landrat können die Fachbereiche nun die im Haushalt veranschlagten Maßnahmen und Projekte für die Bürgerinnen und Bürger umsetzen“.

Rückblick: Der beschlossene Haushalt sieht für 2021 Aufwendungen in Höhe von 62.087.195,- Euro sowie Erträge von 62.093.805,-Euro vor. Damit hat die Stadt Herdecke den nach Haushaltssicherungskonzept avisierten Ausgleich in 2021 mit einem Jahresergebnis von + 6.610,- Euro erreicht. Das ausgeglichene Ergebnis ist jedoch nur durch eine deutlich höhere Inanspruchnahme der Gewinnausschüttung der Technischen Betriebe möglich. Insgesamt rund 9,7 Millionen Euro sollen in diesem Jahr investiert werden. Der Kreditbedarf liegt laut Finanzplan bei circa 4,4 Millionen Euro. Die Corona bedingten Belastungen belaufen sich auf 2,66 Millionen Euro. Um diesen Betrag wird das Ergebnis 2021 nicht belastet, so die Vorgabe des Landesgesetzgebers. Die Isolation von Coronaschäden sorgt jedoch für eine millionenschwere Belastung in der Zukunft. Vor der Stadt Herdecke liegen daher finanzwirtschaftlich herausfordernde Jahre.

Der Haushaltsplan und das Haushaltssicherungskonzept liegen voraussichtlich ab dem 15. März 2021 zur Einsichtnahme im Rathaus, Kirchplatz 3, Zimmer 211 bis 213, während der Dienstzeiten öffentlich aus.

 

Symbolfoto / Archiv

 

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